Das Künstlerische Team von „Laura war hier“

Neu am GRIPS: Ekat Cordes, Anike Sedello, Maria Walser, Jakob Dinkelacker und Fabian Simon!

Milena Baischs Kinderstück „Laura war hier“ war seit 2017 der Publikumserfolg im GRIPS, bevor Corona der Produktion ein jähes Ende bescherte. Auf vielfachen Wunsch des Publikums und der Mitarbeitenden im GRIPS kommt das Stück nun in einer Neuinszenierung von Ekat Cordes an den Hansaplatz, der damit sein Debüt am GRIPS gibt. Als Regisseur, Autor, Sounddesigner und Musiker verbindet er in seinem Regiekonzept seine Liebe zu Comics und einem ausgetüftelten Sounddesign mit einem sehr feinen Gespür für die Figurenführung. An seiner Seite und ebenso neu am GRIPS sind Ausstatterin Anike Sedello, die Choreografin Maria Walser sowie die Musiker Jakob Dinkelacker und Fabian Simon. 

Ekat Cordes, Regie

arbeitet seit 2010 freischaffend als Regisseur, Autor, Musiker und Sounddesigner. Am Oldenburgischen Staatstheater unter der Intendanz von Markus Müller war er zwischen 2006 und 2010 als Regieassistent an als Autor und Regisseur tätig und arbeitete dort unter anderem mit Susanne Kennedy, Anna Bergmann, Albrecht Hirche, Ingo Putz und Marc Becker zusammen.
Nachdem sein Stück »Ewig gärt« zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2010 eingeladen wurde, inszenierte er zusammen mit dem Autor Philipp Löhle und dem Comic-Zeichner Henrik Schart den dramatischen Live-Comic »A Greekship« am Maxim-Gorki-Theater Berlin beim Festival Reality kills. 2011 erhielt er für seine Inszenierung von »Der Penner ist schon wieder woanders« (Juri Sternburg) am Maxim-Gorki-Theater eine Nennung als Nachwuchsregisseur des Jahres in der Fachzeitschrift Theater heute.  Sein Stück »Aproposkalypse« wurde 2012 am Theater Osnabrück uraufgeführt und seine Farce »Gertrud goes Korea« wurde 2013 für den Leonhard-Frank-Preis des Mainfranken Theaters Würzburg und für die Autorentheatertage Stück auf! am Schauspiel Essen nominiert. Ekat Cordes arbeitete u.a. am Maxim Gorki Theater, am Schauspiel Essen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Theater und Orchester Heidelberg, am Hans-Otto-Theater Potsdam und am Jungen Theater Heidelberg. 


Anike Sedello, Bühne und Kostüme

Anike Sedello absolvierte ihr Studium der Bühnengestaltung an der Akademie der bildenden Künste in Wien, welches sie 2006 mit Auszeichnung abschloss. Während des Studiums besuchte sie für ein Gastsemester die Wimbledon School of Art in London. Im Anschluss war sie am Oldenburgischen Staatstheater als Ausstattungsassistentin tätig und entwirft dort seitdem regelmäßig Bühnen- und Kostümbilder, zuletzt die Ausstattung für die Produktionen »Ein Volksfeind« und »Die schöne und das Biest« in der Spielzeit 2025/2026.
Anike Sedello erarbeitet bereits seit 2005 Stücke und szenische Projekte an zahlreichen weiteren Theatern, unter anderem am Theater Heidelberg, am Theater Oberhausen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Staatstheater Mainz, am Theater Konstanz, am Landestheater Detmold, am Theater Kaiserslautern, am Hans-Otto-Theater Potsdam sowie am Theater Ingolstadt und am Ohnsorg Theater in Hamburg.
»Laura war hier« in der Inszenierung von Ekat Cordes, mit dem sie eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, ist ihre erste Arbeit am GRIPS.


Maria Walser, Choreographie

Maria Walser arbeitet als Tänzerin, Schauspielerin und Choreographin. Sie war Ensemblemitglied des Tanztheater Nürnberg und des Tanztheater Oldenburg. Seit 2011 arbeitet Maria freiberuflich. Es entstanden Zusammenarbeiten u.a. mit Sergiu Matis, Costa Compagnie, Jule Flierl, Herbert Fritsch, Das Helmi, Heinrich Horwitz, Sebastian Mauksch und Prinzip Gonzo. Ihre eigenen Arbeiten zeigte sie u.a. bei den Tanztagen Berlin in den Sophiensälen sowie im Ballhaus Ost und Dock 11 Berlin. Sie inszenierte und choreographierte für das Atze Musiktheater. Seit 2025 macht Maria eine Ausbildung zur Praktikerin in „transformative bodywork“. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Berlin.


Paul-Jakob Dinkelacker, Komposition Bühnenmusik und Arrangements

Paul-Jakob Dinkelacker wuchs in einem musikalischen Haushalt auf, lernte Waldhorn, Schlagwerk und autodidaktisch Klavier. Bis 2014 studierte er an der HfMdK Mannheim. Seitdem arbeitet er überwiegend als Theatermusiker und -performer. Abseits des Theaters, live oder im Studio, spielte er bei Hotel Rimini, Fabian Simon, Trümmer, Tristan Brusch oder dem Berliner Resident Music Collective.
Dinkelacker beschäftigt sich intensiv mit Hybridisierung und Präparation elektroakustischer Instrumentalsetups, die er in seinen Performances nicht selten durch humorvoll skurrile binaurale bzw. mehrdimensionale Collagen ergänzt. Er interessiert sich für Klänge, die anders sind, sich aber in etwas schon da Gewesenes ästhetisieren lassen. Auf dieser Suche baut er experimentell und intuitiv Instrumente. Sein Konzept stellte er 2023 als Gastdozent an der Bauhaus-Universität in Weimar vor.
Dinkelacker lebt in Berlin.

Fabian Simon, Komposition Bühnenmusik und Arrangements

Fabian Simon (*1984) studierte Kultur- und Musikwissenschaften und Philosophie. Seit 2009 singt und spielt er sich in Solo- und allerlei Bandkonstellationen durch die deutsche Indie-Szene. Mit seiner Backing Band The Moon Machine hat er drei Alben beim Berliner Indielabel Listenrecords veröfentlicht. Als Gastmusiker und -autor hat er an Alben von Deutschpoet Tristan Brusch und Americana-Prophet Adam Arcuragi mitgewirkt. Wenn der Multiinstrumentalist nicht auf Tour ist, komponiert und performt er Musik für Film und Theater (u.a. Schauspiel Hannover, Theater Basel, Hans Otto Theater Potsdam). Neben der Musik schreibt er auch Prosa und Poesie. 2023 erschien sein Magazin Ochsentour  bei Listenrecords.