Liebeserklärungen unseres Publikums an Berlin
Wir starten am 28. August in die neue Spielzeit traditionell mit LINIE 1, unserer Liebeserklärung an Berlin. Aber vielleicht gehts ja nur uns GRIPS-Menschen so, dass wir diese Stadt so lieben. Grund genug, auch mal bei unserem Publikum (über Newsletter und SocialMedia) nachzufragen:
„Was ist für euch das Besondere an unserer Stadt?
Was macht Berlin so lebens- und liebenswert?“
Was haben wir für schöne, wohltuende, kluge, hintersinnige und ermutigende Antworten bekommen! Gerade in dieser Zeit, in der Schlechtreden zum guten Ton zu gehören scheint und Ausgrenzungen jeder Art attraktiv zu sein scheinen, haben wir GRIPS-Menschen an uns selbst gemerkt: Genau solche Liebeserklärungen brauchen wir, die diese Stadt so lieben, gerade ganz dringend: Lest also selbst und lasst euch die Seele erwärmen!
Um das Lesen einfacher zu machen, haben wir eine Auswahl getroffen, einige Stelle hervorgehoben und manche Texte sogar in rot markiert – das ist aber keine Bewertung, es waren wirklich alle Antworten Balsam für die Seele: DANKE an alle, die mitgemacht haben!!!
Viel Freude beim Lesen:
Was Berlin für mich besonders macht? Vielleicht, dass hier seit jeher Menschen zusammenkommen, die anderswo als „zu laut“, „zu bunt“, „zu unbequem“ oder einfach „anders“ gelten würden – und genau daraus etwas Eigenes entsteht.
Berlin ist für mich keine Stadt der Gleichförmigkeit. Es ist eine Stadt der Gegensätze: Altbau und Platte, Eckkneipe und Späti, türkischer Gemüseladen und schwäbische Bäckerei, Dragqueen und Rentnerin, Urberliner und Neuankömmling, große Träume und ziemlich leere Konten. Man muss sich nicht immer verstehen, nicht dieselben Wege gehen und schon gar nicht dieselbe Meinung haben. Aber man teilt sich diese Stadt.
Vielleicht ist genau das die eigentliche LINIE 1 Berlins: Sie führt nicht nur von A nach B, sondern quer durch unterschiedliche Leben. Menschen steigen ein, andere aus, für ein paar Stationen sitzt man nebeneinander. Herkunft, Einkommen, Alter oder Lebensentwurf verschwinden dabei nicht – aber plötzlich gehören sie alle zum selben Wagen.
Ich liebe an Berlin, dass diese Stadt nie vollkommen glatt geworden ist. Dass sie Platz lässt für Widerspruch, Subkultur und Solidarität. Für Menschen, die lieben, wen sie lieben. Für Menschen, die vor Krieg oder Armut geflohen sind. Für Familien in ganz unterschiedlichen Formen. Für diejenigen, die wenig haben, genauso wie für jene, denen es gut geht.
Und gerade deshalb gehört für mich zu „Leben und leben lassen“ noch etwas Zweites: Niemanden zurücklassen. Freiheit ist erst dann wirklich Freiheit, wenn sie nicht vom Geldbeutel, vom Pass, von der Hautfarbe, vom Geschlecht oder davon abhängt, ob man in irgendeine gesellschaftliche Norm passt.
Berlin war nie nur schön. Aber diese Stadt hat immer wieder gezeigt, dass Verschiedenheit keine Schwäche ist, die man beseitigen muss, sondern eine Stärke, die man verteidigen sollte.
Vielleicht wäre mein Wunsch für Berlin deshalb ganz einfach:
Dass in unserer gemeinsamen Linie weiterhin alle mitfahren dürfen – und wir laut werden, wenn jemand versucht, andere hinauszuwerfen.Berlin bietet immer noch und zum Glück für eine europäische Hauptstadt eine relativ günstige Art zu leben im Allgemeinen.
Ebenfalls glücklicherweise sind noch nicht alle Berliner Bezirke der Gentrifizierung und Gleichmacherei anderer westdeutscher/europäischer Städte zum Opfer gefallen.
Es gibt viele alternative Lebensentwürfe und -weisen und nicht zuletzt in Verbindung mit der Kunst.
Menschen aus aller Welt leben, arbeiten hier und machen die Stadt bunter und einzigartig (der Döner und die Currywurst sind zum Beispiel typisch Berlin!). Unter anderem der Karneval der Kulturen spricht dafür.
Für mich ist das Besondere an Berlin, dass sich hier Menschen aus vielen unterschiedlichen Ländern zu Hause fühlen und friedlich zusammenleben, die vielen Parks und Bäume sowie das vielfältige kulinarische und kulturelle Angebot …und natürlich, dass es in Berlin das beste und inspirierendste Theater gibt, das ich kenne 🙂
Ich wohne an der Linie 1. Jedes Mal, wenn ich mit der U-Bahn fahre und die Mitfahrer:innen sehe: Arbeiter mit Feierabendbier, Frauen- und Männerpaare, Gruppen von Jugendlichen, Familien usw., denke ich: Deshalb lebe ich in dieser Stadt, weil wir Platz für alle haben, und jede Person, die diese Stadt liebt und sich für sie einsetzt, soll sich Berliner:in nennen dürfen. Sie alle machen den Unterschied zu anderen Städten in Deutschland. Berliner:innen sind direkt und nicht unfreundlich. Man weiß immer, woran man ist. Es wird sich auch viel geholfen, man macht nur keinen Wirbel darum. Von außerhalb blicken viele auf Berlin herab, aber das stärkt den Zusammenhalt nach innen. Und ja, es ist dreckig und es wird viel gemeckert, aber „ist gar nicht so schlecht hier“ (Das höchste Lob des Berliners.) . Deshalb dürfen auch nur wir meckern. Die anderen sollen gefälligst die Klappe halten oder nach Hause fahren, zwingt sie ja keine:r, hier zu sein. 😊
Ich liebe Berlins rosa Wolken, die manchmal morgens zwischen den Häusern schweben, wenn die Stadt langsam erwacht. Ich liebe das Glitzern der Spree im Sonnenlicht und dieses besondere Gefühl, wenn die Sonne untergeht und Berlin am Wochenende erst so richtig lebendig zu werden scheint. Wenn die Lichter angehen, die Spätis ihre Türen öffnen und plötzlich überall Menschen unterwegs sind, als würde die Stadt niemals ganz schlafen wollen.
Ich liebe die Felder am Stadtrand, diese kleinen Stücke Weite in der Großstadt. Ich liebe die Berliner mit ihren Hunden, die durch die Straßen und Parks ziehen.
Ich liebe das Glitzern des Kreuzes auf der Kugel des Fernsehturms, wenn die Sonne sie trifft. Und ich liebe die goldene Goldelse, die über der Stadt wacht, umgeben von diesen wunderschönen Laternen am Großen Stern.
Vielleicht ist es genau das, was Berlin für mich so besonders macht.. diese Gegensätze. Großstadt und Felder. Beton und Wasser. Ruhe und Trubel. Morgenlicht und Nachtleben.
Berlin ist nicht einfach nur eine Stadt.
Berlin ist ein Gefühl, bunt, frei, lebendig und ein kleines bisschen verrückt.
Und genau dafür liebe ich es.
Ich liebe die vielfältigen kulturellen Angebote in Berlin für kleine und große Leute u.a. die Millibillies bei Euch im Haus.
Wir leben (immer noch) in einer Stadt, in der ein als Fuchs verkleideter Mann auf dem Fahrrad durch die Stadt radelt, und fast alle freuen sich. Wenn wir die Verwandtschaft im Süden und Westen besucht haben, wissen wir wie eng es anderswo ist. In den Köpfen, nicht in den Häusern.
Dank euch ist Berlin so besonders, dank alle Kulturschaffenden, die den Mut haben, ihren eigenen Weg zu gehen..
Alle Arthhouse Kinos (FSK, Brotfabrik, Citykinowedding, Sputnik, Movimento)…die Freiluftkinos sowieso…und Häuser wie das Regenbogenhaus in Kreuzberg..
Die UfaFabrik in Tempelhof.. und andere ähnliche ..Das Bethanienhaus am Mariannenplatz, das Mehringhof und seine Projekte……
Und Neukölln, danke an Neukölln, das scheinbar die berüchtigte Bewertung vom Kreuzberg geerbt hat. Danke an ihren Bewohner und an alle dort Klein-Gewerbetreibende, danke dem Körnerpark und dem Tempelhofer Feld, der möge für immer so bleiben, nur Bäume und Blumen sollen dort groß werden, und Kinder sowieso…Danke dem Flüchtlingsrat und dem Mietervereine, und danke an alle spießige Menschen, die Berlin unschön finden und zum Glück wieder verlassen!
Definitiv Berlins grandioses U-Bahnnetz, das unheimlich viel Geschichte atmet. Von Beginn der Planung bis heute streift die Berliner U Bahn das 19., 20. und 21. Jahrhundert.
Ja halllllöööööcheeeeen, mein liebstes Theater auf dieser Erde.
ich liebe es, dass wir in Berlin ein kunterbuntes Volk sind. So haben wir alle den Luxus, unser aller Kultur kennenlernen, es zusammen zu gestalten, zu genießen und zu schmecken. Dieses Gefühl gibt mir die wahre Freiheit in dieser Stadt.
Als Kreuzberger Kind aus 1987 habe ich mit Bestaunen beobachtet, wie sich Kreuzberg (bspw. Oranienstraße und Umgebung) dermaßen ins Kunterbunte umgewandelt hat, dass ich diesen Kiez umso mehr lieb gewonnen habe. Ich wohne zwar seit 10 Jahren nicht mehr dort, aber es ist meine Heimat, mein zweites Zuhause. Und das, solange es als kunterbunter Kiez bleibt. Das wünsche ich mir auch von allen anderen Bezirken Berlins. Denn nur gemeinsam, friedlich und mitfühlend ist das Leben herrlich zu leben.
Ihr sagt es: „…und es ist es gerade jetzt wichtiger denn je.“ Oh ja. Es wird immer brenzlig durch die rechte Szene. Durch diese leider zunehmende Szene dürfen wir uns aber keineswegs einschüchtern lassen. Denn wir sind mehr als die. Wir sind mehr mit Herzem dabei, schätzen mehr das Zusammenleben.
Und genau das macht unsere Stadt so lebens- und liebenswert.
Seid allesamt gedrückt, …., ein gebürtiger Bärlinaaaaa
Berlin ist und bleibt die Stadt der Freiheit und der individuellen Lebensentwürfe. Das ist nicht immer nur gut – da ist auch viel Egoismus dabei, der Müll auf den Straßen, die „Ist-mir-doch-egal“-Haltung. Aber: Alles ist möglich und irgendwie ok., meine Kleidung, mein Stil, meine sexuelle Orientierung, meine Hood. Und das überwiegt immer noch. Berlin ist darin unvergleichlich – hier gibts nichts, was es nicht gibt. Kann man drüber schmunzeln, manchmal auch erschrocken sein. Aber man kann es vor allem wertschätzen, frei zu sein – und, auch noch richtig wichtig, die Dinge mit Humor zu nehmen. Darin sind wir auch immer noch sehr gut. Trotz aller Probleme. Linie 1 bringt all das so gut auf den Punkt wie kein anderes Theaterstück.
Das Besondere an Berlin ist aus meiner Sicht die historisch gewachsene Mischung aus typischen Berlin-Biografien, die die Nazizeit, den Widerstand, den Wiederaufbau, die Blockade, die Zeit der Mauer, den kalten Krieg, Friedensbewegung, 68´ger, Hausbesetzerzeit und vieles mehr erlebt haben. Aus all dem ist diese aus meiner Sicht typische Solidarität, soziales Bewusstsein und der für Berlin typische trockene Humor entstanden, weil alle wissen, dass Zusammenhalt und Mitgefühl sowie auch Humor der einzige Weg ist, den Widrigkeiten zu trotzen.
Das erlebe ich fast jedes Mal, wenn ich U Bahn oder S Bahn fahre, selbst der 10. Obdachlose, der nach Unterstützung fragt, bekommt sie auch von den Mitfahrenden, es ergeben sich kleine Gespräche, lustige Sprüche und eben Zusammenhalt.
Und dass jede und jeder so sein darf, wie er oder sie ist. Allerdings müssen wir genau das jetzt schützen, damit Berlin Berlin bleibt.
Das finde ich an Berlin, der Stadt in der ich geboren wurde in x-ter Generation so liebens- und lebenswert.
berlin ist und bleibt „zuhause“. laut, bunt, dreckig und nach wie vor unangepasst. auch wenn nicht jeder tag eine wolke ist, feiern und zelebrieren wir das leben. der alte Linie-1 soundtrack hilft uns dabei und die mittlerweile grossen kinder strahlen vor glück, wenn dann die Beatsteaks im vorprogramm der Hosen im olympia stadion ihre version von HEY DU spielen. danke, dass es euch gibt!
Als Kind bin ich 1977 in einer Kommune in Wilmersdorf aufgewachsen. Meine Mutter ist Schauspielerin und bei uns gab es jedes Jahr im Februar eine Faschingsparty, bei der 200 bunt angemalte und phantasievoll gekleidete Hippies wild tanzten und mein Bruder und ich im Leopardenkostüm Bier zapften bis wir um 3 Uhr morgens auf der Couch einschliefen. Unsere Wohnung war bunt angemalt und es gab viele Schaukeln und Hochbetten und sogar eine Rutsche.
So ist für mich auch Berlin, in dem ich aufgewachsen bin. Bunt und lebendig und auch alternativ und ein bisschen wild. Und es gibt diese Freiheit – jeder kann sich anziehen, was er möchte und sein, wer oder was er möchte. Es gibt viele Spielmöglichkeiten und überall was zu entdecken – vor allem in den Hinterhöfen.
Jeder kann seine Meinung sagen. Ob auf Demos oder auch im Alltag. In meiner Klasse waren Kinder verschiedener Nationen. Ich hatte türkische und asiatische Freunde.
Ich mag die Wilmersdorfer Witwen. Ich mag Berlin. Berlin soll so bleiben, wie ich es als Kind der 70er Jahre kennen und lieben gelernt habe.
Ich fühle mich in Berlin so wohl , weil man hier so viel erleben und entdecken kann. Viel Natur , viele Seen, zwei Zoos, aber auch viele kulturelle Angebote wie zum Beispiel Euch, das Gripstheater, wo ich immer so gerne hingehe. Ihr seid einfach spitze und ich gehe immer sehr gerne in Eure Theaterstücke.
Berlin erfindet sich immer wieder neu.
Berlin zeigt Vergangenheit, Zerrissenheit, Offenheit und Zukunftgedanken ungeschminkt und pur.
Berlin kann zu Hause sein, Touristenmetropole und Alltagsfabrik.
Berlin ist für jeden sein eigenes Berlin, rauh, laut, aufregend, einsam, quirlig, bunt, grau, lebendig und mitgestalten.
Wie seht ihr das, was ist für euch das Besondere an unserer Stadt? Berlin erfindet sich immer neu. Ist nie fertig. Eine Baustelle.
Was macht Berlin so lebens- und liebenswert? Toleranz und Lebensfreude.
Linie 1 – mein erstes Theaterstück 1986 mit meiner Schulklasse! Vor 2 Jahren war ich wieder im Stück und war super glücklich, dass Dietrich Lehmann immer noch dabei ist. Auch das ist Berlin!
Ich liebe die vielfältigen Möglichkeiten, die Berlin für Menschen jeden Alters bietet. Ob nachts beim Späti noch ein Bierchen trinken oder tagsüber durch die vielen Grünanlagen schlendern. Ich liebe die große Auswahl an Kinos, Theatern, Bars und Markthallen.
Mit einem Freund gehe ich regelmäßig auf Entdeckungsreise in anderen Kiezen und es gibt immer wieder etwas Neues: ob die Teledisco Warschauer Straße oder eine absolut abgerockte alte Bar in Kreuzberg. Aber eines macht Berlin noch zu etwas ganz Besonderen: es gibt keine Sperrstunde und Berlin hat nicht nur die beste Currywurst, sondern auch die besten Döner 🙂
Für mich ist das Besondere an Berlin, dass hier auf zehn Metern U-Bahn-Sitzbank mehr Welt zusammenkommt, als in manchen Ländern. Man steigt ein und sitzt zwischen einer Frau, die telefonierend drei Sprachen mischt, einem Bauarbeiter mit Feierabendbier, einer Ballettschülerin und jemandem, der ganz offensichtlich seit gestern nicht zu Hause war – und niemand findet das erwähnenswert.
Genau dieses Nicht-Erwähnenswerte ist das Wertvollste, was diese Stadt hat. Nicht die große Toleranz-Rede, sondern das alltägliche Schulterzucken: Du darfst hier sein, wie du bist, und ich muss dich dafür nicht mal verstehen. Berlin ist keine Stadt, die einem entgegenkommt – sie ist laut, dreckig und schlecht gelaunt –, aber sie lässt einen in Ruhe, und das ist eine Form von Freundlichkeit, die man erst schätzt, wenn man sie mal woanders vermisst hat
Schrill, grössenwahnsinnig, ganz klein und lokal, das Schöne: weder gibt es das Berlin oder den Berlinerin/Berliner, egal was dich gerade interessiert, hier wirst du Inspiration und Gleichgesinnte treffen, top.
Ich liebe in Berlin diese wilde Mischung aus Improvisation und Kreativität. Alles ist ein bisschen verrückter und freier als anderswo in Deutschland. Es ruft niemand „Helm auf!“ hinter einem her, wenn man ohne Fahrrad fährt. Auf dem Tempelhofer Feld erlebt man, was Berlin ist. Neben Yoga-Spirituellen, Joggern, Basketball-Spielern, Lastenrad-Familien und Silent-Disco Tanzenden findet jede*r seinen Platz im Bunten Miteinander.
Berlin ist multi-kulti, nie langweilig und wäre immer eine Reise wert, wenn ich nicht schon hier leben würde. Veranstaltungen für jedermann..das macht die Stadt attraktiv. KLAR, und das lustige, mutige Gripstheater .
Die Vielfalt – das bunte Leben- jeder kann Leben wir er möchte! Berlin kann laut und wild sein, aber auch grün und ruhig. Berlin steht für mich für Toleranz, Lebendigkeit, Innovation und Entwicklung.
Berlin ist seit langem die einzige Stadt in Deutschland, die jede/n so leben lässt, wie sie/er es will. Und als ich in den Siebzigern nach Berlin kam reizte mich natürlich, dass es keine Sperrstunde gab wie in Westdeutschland.
Meine Antwort: Nichts muss, alles kann!
Ich habe vor 30 Jahren mein Dorf verlassen, um in Berlin frei zu leben. Jetzt bin ich 56 und kann immer noch so leben wie ich möchte. Ich kann in Clubs gehen, ich kann Rollschuhfahren, ohne dass mich jemand schief anguckt. Ich kann Menschen aus aller Welt treffen. Meiner Tochter kann hier mit solch einem riesigen Horizont aufwachsen.
Gerade läuft zufällig Heroes auf Radio 1! David Bowie wusste es auch, dass Berlin was ganz Besonderes ist. Ich liebe (fast) Alles an Berlin.
Für mich ist das Besondere an Berlin die Mischung aus Vielfalt, Freiheit und diesem ganz eigenen Gefühl von Zuhause. Die Stadt ist bunt, manchmal chaotisch, aber immer lebendig. Hier kann jeder sein, wie er ist – und genau das macht Berlin für mich so lebens- und liebenswert. ❤️
Berlin ist lebenswert, weil hier jeder seine Stimme haben darf – und liebenswert, weil diese Stadt den Mut hat, zuzuhören, zu hinterfragen und immer wieder neu zu denken. Genau dieses Berliner „GRIPS“ macht die Stadt für mich aus!
Berlin ist eine grüne Stadt, an manchen Ecken fast ländlich, und platzt trotzdem aus allen Kulturnähten, das ist eine Mischung, mit der es sich gut leben lässt. Und wenn man genau schaut, gibt es mehr Skaterbahnen, als gedacht.
Für mich macht Berlin so besonders, dass es wie ein Mosaik aus zwölf ganz unterschiedlichen Großstädten ist – denn das sind die Bezirke ja. Wenn einem das Lebensgefühl in einem Bezirk nicht mehr passt, zieht man in den nächsten. Ich habe als Berlinerin in den letzten 57 Jahren auf diese Art viele Male mein Lebensgefühl gewechselt und wenn ich wollte auch den Freundeskreis. Deswegen gab es auf Dauer nie einen Grund, ganz aus Berlin wegzugehen.
Freiheit, Toleranz, Verrücktheit. In Berlin kann ich atmen. Es riecht nach Großstadt, Ruß und Abenteuer…..
Meine Antwort: gab es vor 30 Jahren noch andere Zentren alternativer, unabhängiger, autonomer Kultur (zum Beispiel Amsterdam, Hamburg oder San Francisco), so hat wohl nur in Berlin diese Kultur-Szene-Nische überdauert.
Berlin ist meine Heimat, bin in Neukölln geboren und bleibe im Kiez . Berlin ist lebendig, Berlin schläft nie. rauer Ton, weiche Schale, ein Original.
Berlin hat so viele Gesichter, ist so bunt und zukunftsorientiert, wie es kaum einen anderen Ort auf der Welt gibt. Und Berlin ist grün, lokal und international. Das Leben in Berlin vibriert. Was will‘sde mehr. Herz mit Schnauze, na klar. Aber noch ein bisschen mehr Herz darf’s ruhig sein.
In Berlin findet jede*reine Ecke, wo man sich wohlfühlt. Partymäuse, Singles, Eltern, Sportler … es gibt für jede*n etwas!
Es gibt einfach alles in Berlin. Natur, ganz viel Wasser, Inseln … Großstadtflair … ich liebe mein Berlin .. würde nirgendwo anders leben wollen. Ich bin 1985 hergezogen mit damals 31 Jahren.
Berlin ist bunt und vielfältig! Hier ist für jeden etwas dabei – und man kann immer wieder neue Ecken entdecken.
Berlin ist für mich so liebenswert, weil sich in dieser grooooßen Stadt wildfremde Menschen immer noch gegenseitig helfen. Das erlebe ich immer wieder und finde das wunderschön.
Die Vielfalt. Wir haben einen Kulturmix in Berlin und das macht das Leben bunter und schöner.
Es gibt unzählige wunderschöne einzigartige Orte, Ecken und Kieze und jeder kann in Berlin so sein, wie er will.
Jeder kann hier anziehen, was er möchte. Highheels, Latzhose, Frottee oder Lack&Leder.
