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SUMMARY:Rosinen im Kopf
DESCRIPTION:Theaterstück für Menschen ab 10\nvon Thomas Ahrens und Volker Ludwig\nnach Motiven aus „Der Spinner“ von Ludwig/Spangenberg\nLiedtexte: Volker Ludwig\nMusik: Birger Heymann und Michael Brandt\nUraufführung am 03. Dezember 2009 im GRIPS Theater Berlin\nMitschnitt einer Aufführung im GRIPS Theater 2010 von „Carsten Krüger Filmproduktion“\nAlle Rechte am Stück beim Theaterverlag FELIX BLOCH ERBEN Berlin\nROSINEN IM KOPF erzählt von Castingshows und alleinerziehenden Vätern, großen Träumen und harter Alltagsrealität. Und davon, dass alle viel zu wenig Zeit haben\nKann man eigentlich zu viel Fantasie haben? Sonja findet schon, oft genug geht ihr ihr Schulfreund Nico, der nur so sprüht vor wilden Ideen und Fantasie, auf die Nerven. Mit Hilfe einer der unzähligen TV-Talentshows will er zum Star werden, schneller Ruhm und schnelles Geld inklusive. \nSein Sohn habe nichts als «Rosinen im Kopf», meint sein Vater, oft genug muss er die Ideen von Nico ausbaden. Dabei hat er genug damit zu tun, den gemeinsamen Lebensunterhalt als Fahrradkurier zu verdienen, große Sprünge sind damit nicht drin. \nAuf eine völlig andere Lebenswelt, die Nico nur aus dem Fernsehen kennt, trifft er zuhause bei Oliver, dessen Vater als Werbefilmer arbeitet. Als Nico von ihm zu Probeaufnahmen eingeladen wird, ist er im siebten Himmel: Die aufregende Welt von Film und Fernsehen scheint ihm in erreichbarer Nähe, er wird ein Star! Doch beim improvisierten Casting „funktioniert“ Nico nicht wie gewünscht… \nWovon träumen Zehnjährige? Wie finden Sie Ihren Platz in der Welt? Wie bewerten sie ihre eigene Situation (und die ihrer Eltern) und was wünschen sie sich für ihre Zukunft? Mit diesen Fragen im Kopf hat sich 2009 Autor und Regisseur Thomas Ahrens die Lebenswelten der Viert- und Fünftklässler ganz genau angesehen und hat – basierend auf Motiven und Figuren des GRIPS-Stücks DER SPINNER –  mit ROSINEN IM KOPF dieses Theaterstück über die Folgen von fehlender Zeit geschrieben. Die Musik zu den Liedtexten von Volker Ludwig wurde von Birger Heymann und Michael Brandt komponiert, Gisela Storch-Pestalozza, langjährige Kostümbildnerin von Werner Herzog, hat die Kostüme entworfen.\nEnsemble: \nRegie: Thomas Ahrens | Bühne: Merle Vierck | Kostüme: Gisela Storch-Pestalozza| Dramaturgie: Winfried Tobias | Musikalische Einstudierung:  Bettina Koch\nEs spielen: Jens Mondalski („Nico“), Nina Reithmeier („Pia“), Roland Wolf („Oliver Steinberg“), Laura Leyh („Frau Steinberg“, „Oma Herder“), Christian Giese („Herr Hannemann“)\n—–\nDer tip Berlin schrieb zur damaligen Premiere:\n108 Minuten sitzt ein zehnjähriger laut Statistik im Durchschnitt täglich vor dem Fernseher. Fast genauso lang dauert auch das neues­te Stück des Grips Theaters „Rosinen im Kopf“. Das sich mit eben- diesem Thema auseinandersetzt. Dem Fernsehkonsum von Kindern und Jugendlichen, Glaube an die Medien-Scheinwelten und der Sehnsucht nach dem schnellem Erfolg, wie er in Cas­tingshows und TV-Soaps vorgelebt wird.\nDer zehnjährige Nico (Jens Mondalski) träumt von der großen Filmkarriere. Jetset-Leben, Privatflugzeuge, Blitzlichtgewitter. Klassenclown und Filmparodien kann er schon (von „Enterprise“ bis „Han­nah Montana“) – ansonsten fehlt’s noch an Glamour: Sein Vater schlägt sich als Fahrradkurier durch und statt Luxusurlaub auf dem Kreuzfahrtschiff geht’s immer nur zu Oma in den Oderbruch.\nAls er eine Chance beim Casting bekommt, fällt der hyperaktive Träumer durch: „Wir brauchen Kinder, die gehorchen.“ Hört sich ein bisschen schlicht an, doch aus diesem Plot aus dem Pädagogenbaukasten (basierend auf Figuren des Grips-Stücks „Der Spinner“ aus den 80ern) macht das durchweg glänzende Ensemble unter der Regie von Autor Thomas Ahrens einen mitreißenden Theaterabend. „Denn nur mit Ackern, Schuften, Streben – machste was aus deinem Leben“, gibt der Kurier-Papa (Christian Giese) die Richtung vor. Schon nach Minuten gibt’s vom jungen Publikum für den Mix aus Slapstick, Action-Theater und typischen Grips-Songs (aus der Feder von Grips-Chef und Koautor Volker Ludwig) den ersten Szenen­applaus und nach dem Schluss-Song auf dem Bauernhof mit Gummigockel und Gummistiefeln laute Zugabe-Rufe. Fast schon ein wenig beängstigend, wie unverbraucht sich das Grips kurz nach seinem 40. Geburtstag präsentiert.\n
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