BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
CALSCALE:GREGORIAN
PRODID:-//WordPress - MECv6.5.6//EN
X-ORIGINAL-URL:https://grips.online/
X-WR-CALNAME:GRIPS Blog
X-WR-CALDESC:#GRIPSistda
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE
BEGIN:VEVENT
CLASS:PUBLIC
UID:MEC-c4851e8e264415c4094e4e85b0baa7cc@grips.online
DTSTART:20200724T160000Z
DTEND:20200731T160000Z
DTSTAMP:20200603T162200Z
CREATED:20200603
LAST-MODIFIED:20200702
PRIORITY:5
TRANSP:OPAQUE
SUMMARY:GRIPS Theater Nostalgie: Mannomann
DESCRIPTION:Theaterstück für Menschen ab 6\nvon Volker Ludwig und Reiner Lücker\nLiedtexte von Volker Ludwig\nMusik von Birger Heymann\nab dem 24. Juli hier zu sehen.\nUraufführung am 31.5.1972 des GRIPS Theaters im Berliner „Forum Theater“ am Kurfürstendamm\nEine Fernsehaufzeichnung des WDR in zwei Teilen\nEin Theaterstück über das Anbrüllen, das Kleinmachen – und über das sich Wehren!\nDas Stück „Mannomann“ entstand vor fast 50 Jahren in West-Berlin, in einer Zeit, in der noch Männer über alles bestimmen durften, in der Kinder nichts zu melden hatten und vor allem ruhig zu sein und folgsam zu sein hatten. Gleiches galt auch für Frauen, die auch dem Mann untergeben waren. So mussten Ehefrauen ihren Mann um Erlaubnis fragen, wenn sie ein Konto eröffnen oder arbeiten gehen wollten. Und eine Frau ohne Ehemann galt nichts, noch schlimmer war es um eine alleinerziehende Frau und ihre als „unehelich“ geltenden Kinder bestellt.\nDas Stück MANNOMANN erzählt die Geschichte von Gerda Hinze, die alleine mit ihren Kindern Klaus und Trixi ist. Die Leute machen ihr deswegen das Leben zur Hölle. Nur aus diesem Grund beschließt die Mutter, ihren Kollegen Rudi zu heiraten.\nDer entpuppt sich zuhause als wahrer Pascha, er lässt sich von vorne und hinten bedienen, kommandiert alle herum und schreit ständig jeden an. Trixi und Klaus halten das nicht mehr aus und hauen ab, denn ihre Mutter kann nichts dagegen machen.\nUnd dann bekommen die Kinder zufällig mit, wie ihr verhasster Stiefvater wiederum von seinem Chef herumkommandiert und angeschrien wird – und dass sich der Stiefvater auch nicht wehrt. Vielleicht liegt darin die Lösung des Problems? Vielleicht muss man sich einfach nur wehren, denken die Kinder, und schmieden mit ihrer Mutter einen Plan, wie sie den Stiefvater erzogen bekommen könnten …\nSeit den ersten Stücken MAXIMLIAN PFEIFERLING und BALLE, MALLE, HUPE UND ARTUR wusste das damalige GRIPS-Team, dass das Thema „Jungen und Mädchen“ eben jene sehr beschäftigte und bewegte. Bei Recherchen in einer Weddinger Grundschule gaben die Mädchen durchgehend als Berufswunsch „Hausfrau“ an. Und auf die Nachfrage „Warum denn keinen Beruf?“, kam die Antwort: „Man weiß ja nicht, ob der Mann das will.“ Damit war klar, was das Thema des nächsten Stücks, MANNOMANN, sein musste.\nGegen die alten Vorstellungen, dass eine Frau einem Mann zu dienen habe und unter ihm gestellt sei, schrieb nicht nur das GRIPS Theater Anfang der 70er Jahre an, sondern es schlossen sich auch weltweit Frauen zur „Frauenbewegung“ zusammen. „Wir sind die Frauen-Befreiungs-Front!“ riefen in den 1970er Jahren die rebellierenden Frauen von New York bis Berlin: Sie hatten es satt, von Männern bevormundet zu werden. Sie wollten ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sie kämpften für eine Welt, in der Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt sind. Und in der es Spaß macht, eine Frau zu sein.\n——————\nTEAM der Uraufführung\nRegie: Reiner Lücker und Ensemble | Bühnenbild: Douglas Rosen | Es spielen: Jörg Friedrich, Renate Küster, Dietrich Lehmann, I Sa Lo, Joachim Schmahl und Jutta-Friederike Schmidt\n——————\nAlle Rechte am Stück beim Verlag der Autoren, Frankfurt am Main\nEine Aufzeichnung des WDR, Redaktion: Gerd K. Münterfering, Regie: Hartmut Schottler\nMit freundlicher Lizenzierung der WDR Mediagroup\n
URL:https://grips.online/events/grips-theater-nostalgie-mannomann
CATEGORIES:Kinder,Streaming
LOCATION:Sehen
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://grips.online/wp-content/uploads/2020/06/Header_Mannomann.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR
